LANDWÄRTS – Bildung im ländlichen Raum

Herausforderung

Ländliche Regionen werden im Zeitraffer vom demographischen Wandel erfasst. Durch sinkende Geburtenraten ist der Bildungssektor häufig als erstes von diesem Wandel betroffen. Schulen werden geschlossen, Kinder müssen immer längere Anfahrtswege erdulden und manche Bildungsangebote werden komplett gestrichen. Gerade im ländlichen Raum gehen Schulschließungen und Zusammenlegungen oftmals mit weniger Wahlfreiheit und höheren Hürden für den persönlichen Bildungsaufstieg einher. In strukturschwachen Regionen werden diese Tendenzen noch durch Abwanderung verstärkt. Mangelnde Arbeits-, (Aus-)Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten machen diese Regionen speziell für junge Menschen unattraktiv. Die drängende Frage lautet deshalb:

Wie schaffen wir es, Bildung im strukturschwachen ländlichen Raum so zu gestalten, dass die Zukunftschancen der nächsten Generationen gesichert sind?

Chance

Der Rückgang der Schülerzahlen muss nicht zwangsläufig zu einer Verschlechterung des Bildungsangebotes führen. Insbesondere dann nicht, wenn vorhandene Ressourcen beispielsweise der individuellen Förderung zu Gute kommen. Dafür ist es wichtig, die Neugestaltung von Schule unter besonderer Berücksichtigung ihrer Einbettung in den regionalen Kontext vorzunehmen sowie die Potentiale des digitalen Lernens stärker als bisher zu nutzen.

Ziel

Verantwortung vor Ort stärken!

Wir möchten die Aufmerksamkeit für das Thema Bildung im ländlichen Raum innerhalb wie außerhalb der Stiftung erhöhen. Besonders wichtig sind uns dabei die jeweiligen Akteure vor Ort (Eltern, Lehrer, Schüler, Unternehmer, Bürger etc.). Durch das Projekt möchten wir das Verantwortungsbewusstsein aller für das regionale Bildungsangebot wecken. Wir werden Möglichkeiten aufzeigen, wie jeder einzelne seinen Beitrag leisten kann, dieses zu verbessern.

Projektablauf

Im Herbst 2011 sollen mehrere Abendveranstaltungen in Kooperation mit den Regionalbüros der FNF in Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Brandenburg stattfinden. Zu den Veranstaltungen werden Experten aus Wissenschaft und Praxis eingeladen. Über Interviews mit verschiedenen Akteuren vor Ort sollen im Vorfeld die drängendsten Probleme identifiziert werden. Diese können von Region zu Region sehr unterschiedlich sein. In einem zweiten Schritt wird in Regionen mit ähnlichen Kontextbedingungen nach vielversprechenden Lösungsansätzen gesucht, die als Anregung dienen können.

Unsere Beispielregionen

  Landkreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein)Kurzbeschreibung
  Landkreis Wittenberg (Sachsen-Anhalt)Kurzbeschreibung
  Landkreis Prignitz (Brandenburg)Kurzbeschreibung

Ein Gedanke zu „LANDWÄRTS – Bildung im ländlichen Raum

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